Spektive der Firma Meopta gehen auf eine lange Geschichte der Entwicklung optischer Geräte zurück. Gegründet wurde der Vorgänger der Firma „Meopta“ unter dem Namen „Optikotechna“ im Jahr 1933 in der damaligen Tschechoslowakei. Heute befinden sich die Unternehmenssitze in den USA und der Tschechischen Republik. Wie dem auch sei: Die Firma Meopta stellt nicht nur ausgezeichnete Spektive und Ferngläser her, sondern ist auch in der Entwicklung neuer Geräte – in den Bereichen Forschung und Design – ganz vorn dabei.

Das Meopta Spektiv vom Typ Meostar S2

Was leistet ein Meopta Spektiv?

Meopta Spektive können allgemein zu den besten am Markt erhältlichen Geräten gezählt werden. Die Abbildungsqualität von Meopta-Geräten ist aufgrund hochwertiger Entwicklungen und Verarbeitungen anderen Herstellern überlegen. Spektive von Meopta werden mit einer Reihe von eigenen Entwicklungen ausgestattet, die sich unter dem Titel „Meo“ vereinen. Dazu gehören beispielsweise Technologien wie „Meobright“, „Meoshield“ oder „Meodrop“. Sicher handelt es sich hier auch um Bezeichnungen, die der Vermarktung von Meopta Spektiven ein Alleinstellungsmerkmal bieten sollen, dennoch lässt sich nicht leugnen, dass das Unternehmen über Investitionen in Forschung und Entwicklung überdurchschnittlich gute Spektive herstellt. Auf die drei genannten Technologien soll an dieser Stelle noch einmal näher eingegangen werden:

  • Meodrop
    • Meodrop ist eine sogenannte „hydrophobe“ Linsenbeschichtung. Sie verhindert, dass sich Schmutz – z. B. in Form von Wasser, Fett oder sonstigen Fremdkörpern auf der äußeren Linsenseite absetzen und somit den klaren Durchblick behindern bzw. aufwendige Reinigungen erforderlich machen. Meodrop hat einen praktischen Nutzen für jeden Anwender und steigert den Komfort des Spektiv-Gebrauchs deutlich.
  • MeoShield
    • Ähnlich der Technologie von Meodrop schützt auch die als Meoshild beschriebene Veredelung die Außenseiten der Linsen von Meopta Spektiven. Das Meoshield-Prinzip besteht aus einer Schutz-Schicht, die vor allem die Robustheit des Geräts gegen Schläge, Stöße und Kratzer steigert und somit Beschädigungen an einer der wichtigsten Spektiv-Komponenten (den Linsen) reduziert.
  • Meobright
    • Die Bezeichnung Meobright lässt bereits darauf schließen, dass es sich hierbei um ein Verfahren handelt, dass die Abbildungsleistung verbessern soll. Mit „Meobright“ verringert Meopta Reflexionen, die in Spektiven aufgrund von zahlreichen Linsen (bzw. Glaselementen) entstehen können, und steigert die Transmission (die Durchlässigkeit von Licht) im Gerät, sodass sich dem Anwender insgesamt erstklassige Durchblicke ermöglichen.

Preisklassen von Meopta Spektiven

Preislich bewegen sich die Top-Geräte von Meopta in einem Bereich um 1.500,00 EUR. Bekannt sind vor allem die beiden Serien „Meostar“ und „Meopro“. Ergänzt wird das Angebot durch handliche Ausziehspektive für unterwegs. Einen Überblick über aktuell Verfügbare Meopta Spektive bietet die folgende Liste:

Modell Preis
Meopta Meostar S2 82 APO gerade  1.594,00 €
Meopta Meostar S2 82 APO schräg  1.534,00 €
Meopta Meopro 80 HD 20-60  1.470,00 €
Meopta Meostar APO 75 HD gerade  874,00 €
Meopta Meostar S1 75 Teleskop   732,00 €
Meopta TGA 75 Ausziehspektiv  699,00 €

 

Eine fantastische Review zum Meopta MeoStar S2 findet sich auch bei YouTube. Das Gerät im Video bietet eine fantastisch klare Sicht trotz größter Vergrößerungen (70-fach).